Ausschreibung des Wilhem Feuerlein Forschungspreises

Die Deutsche Suchtstiftung, die Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt (Oberberg Stiftung) und die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht) verleihen auch 2018 den Wilhelm Feuerlein Forschungspreis und prämieren somit herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Forschung über substanzgebundene Abhängigkeiten, insbesondere Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. Der Preis ist benannt nach einem der ersten und bis heute international führenden Experten für Alkoholismus und Suchtkrankheiten, Wilhelm Feuerlein.

Sowohl Einzelpersonen als auch Forschergruppen können Arbeiten aus den Fachgebieten Psychotherapie, Psychosomatik, Psychiatrie, Neurologie, Psychologie, Biochemie, Neurobiologie, Pharmakologie sowie der Präventions- und Rehabilitationsforschung einreichen. Die Arbeiten zur Entstehung, Verbreitung, Prävention oder Behandlung von substanzbezogenen Störungen müssen im Verlauf der zurückliegenden zwei Jahre publiziert worden oder noch unveröffentlicht sind. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die bereits mit einem anderen Preis prämiert wurden oder hierzu eingereicht sind.

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und auf Vorschlag eines unabhängigen Kuratoriums vergeben. Sowohl eine Arbeit aus der Grundlagenforschung oder der Bevölkerungsepidemiologie als auch aus der Anwendungs- oder klinischen Forschung (inkl. Versorgungsepidemiologie) ist mit je 4.000 € dotiert.

Unter diesem Link der DG-Sucht können weitere Details des Bewerbungsverfahrens in einer PDF-Datei eingesehen werden. Einsendeschluss der Bewerbungen in elektronischer Form ist der 22.06.2018.

Vortrag „Update: Behandlung der Alkoholabhängigkeit“ am 17. April in Heidenheim

Wir freuen uns, Sie über einen aktuellen Vortrag informieren zu dürfen. Am Dienstag, den 17.04.2018, hält Prof. Kiefer am Klinikum Heidenheim in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik einen Vortrag zum Thema „Update: Behandlung der Alkoholabhängigkeit“. Der Vortrag findet von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr statt und die Teilnahme ist kostenlos.

Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 – und somit auch das erste Jahr der neuen Homepage der Deutschen Suchtstiftung – geht zu Ende. Zahlreiche Vorträge der Vorstände Prof. Bleich, Prof. Kiefer und Prof. Reimer konnten in öffentlichem Rahmen und von Fachpublikum besucht werden. Zudem fungierte die Deutsche Suchtstiftung als Unterstützer des Deutschen Suchtkongresses, der im September 2017 an der Universität zu Lübeck stattfand (Deutscher Suchtkongress 2017).
Die Deutsche Suchtstiftung bedankt sich bei allen Förderern und Interessenten. Wir hoffen, Sie auch im neuen Jahr für Vorträge und Veranstaltungen interessieren zu können oder Ihre Suchtforschung, wie beispielsweise Initiativen, die zur Entstigmatisierung von Suchterkrankungen beitragen, fördern zu dürfen.

Weihnachtsgrüße

Die Deutsche Suchtstiftung wünscht angenehme Feiertage und einen erfolgreichen Start in das Jahr 2018!

Ausarbeitung von Leitlinien im Bereich der Psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Die Deutsche Suchtstiftung beteiligt sich aktuell unter Anderem an der Ausarbeitung von Leitlinien zur Behandlung der Medikamentenabhängigkeit unter Federführung der Deutsche Gesellschaft
für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht) sowie an der Ausarbeitung von Leitlinien zur Behandlung der Medien- und Internetabhängigkeit unter Federführung der DG-Sucht.

Vortrag „Sucht im Hirn“ in der Reihe „Hirnerkrankungen – wo stehen wir?“

Im Rahmen einer Kooperation der gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erklären Neurowissenschaftler in der Reihe „Hirnerkrankungen – wo stehen wir?“ ausgewählte Erkrankungen des Gehirns. Am 15. Oktober 2017 hielt Prof. Dr. Falk Kiefer am Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg (DAI) einen Vortrag über Sucherkrankungen. Der gut einstündige Vortrag wurde am 20.10.2017 als Video auf www.dasGehirn.info veröffentlich und kann dort kostenfrei angesehen werden. Zudem entstand der Zeitungsartikel „Suchtlöscher“, welcher am 18.10.2017 in der FAZ veröffentlicht wurde. Neben historischem Hintergrund ging Prof. Dr. Falk Kiefer dabei auf Erklärungsmodelle, wie im Gehirn ablaufende Prozesse, sowie Behandlungsmethoden ein und gab Einblicke in die aktuelle Forschung.

Hier den Vortrag „Sucht im Hirn“ ansehen.

Zeitungsartikel „Suchtlöscher“

Im Rahmen der Reihe  „Hirnerkrankungen – wo stehen wir?“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt Prof. Falk Kiefer einen umfassenden Überblick zum Thema Suchterkrankungen. Bei der Suche nach der Entstehung einer Suchterkrankung stößt man auf im Gehirn angesiedelte Prozesse. Aufmerksamkeitssteuernde und belohnungsassoziierte Vorgänge, als auch das Zusammenspiel von Neurotransmittern und die Aspekte Präferenz, Motivation und Handlungssteuerung spielen eine Rolle. Der Artikel mit dem Titel  „Suchtlöscher“ erschien am 18. Oktober 2017 (Frankfurter Allgemeine Zeitung/ Nr. 242, FAZ).

Suchtloescher_FAZ_Kiefer_10-2017