Podcastbeiträge des Sozialverband Deutschland
Der Sozialverband Deutschland, Landesverband Niedersachen, veröffentlich seit langem spannende Podcasts zu den Themen Gesundheit, Behinderung, Pflege, Bürgergeld und Rente.
Auch Abhängigkeitserkrankungen sowie entsprechender Behandlungen wurde hier aufgegriffen. Besonders zu empfehlen ist dabei der Podcast #54 zum Fetalen Alkoholsyndrom, als auch #49 zu Suchtbewältigung. Letzter thematisiert den oft langen und schwierigen Weg Betroffener zur notwendigen Unterstützung. Hören Sie doch einmal hier rein.
Feuerlein-Symposium 2025
Am 11. November 2025 findet das achte Feuerlein-Symposium des Feuerlein CTS statt, welches vom Feuerlein-Centrum für translationale Suchtmedizin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Suchtstiftung, der DG-Sucht, der Hetzler Stiftung sowie dem Psychiatrischen Zentrum Nordbaden und dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Heidelberg ausgerichtet wird.
Das Feuerlein-Symposium widmet sich in diesem Jahr den Herausforderungen der modernen Suchttherapie und Suchtforschung. Mit der Präsentation von Perspektiven aus der Forschung und Versorgung durch national und international hochangesehene ReferentInnen sowie mit zahlreichen Diskussionsmöglichkeiten mit Ihnen als Teilnehmenden soll ein breiter Diskurs angestoßen werden, um die Herausforderungen unseres Fachgebiets in der heutigen Zeit kritisch zu reflektieren und Lösungsstrategien hierfür zu entwickeln.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Anmeldung finden Sie hier.
Preisträger des Wilhelm Feuerlein-Forschungspreises 2025
Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgern, Frau Sabine Hoffman gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Markus Reichert sowie Herr Dr. Mathias Luderer! Im Rahmen des Deutschen Suchtkongresses 2025 überreichten die Deutsche Suchtstiftung und die Oberberg Stiftung, den Wilhelm-Feuerlein Forschungspreis. Frau Sabine Hoffman (ZI Mannheim) gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Markus Reichert (Universität Bochum) wurden für ihre gemeinsame wissenschaftliche Arbeit ‘Menstrual Cycle and Progesterone-to-Estradiol Ratio with Alcohol Consumption in Alcohol Use Disorder: A Sex-Separated Multicenter Longitudinal Study’ im Bereich der Grundlagenforschung/ Bevölkerungsepidemiologie gewürdigt. Herr Dr. Mathias Luderer (Universitätsklinikum Frankfurt) wurde für seine wissenschaftliche Arbeit ‘How they look at me and talk to me. The negative impact of stigmatization by healthcare professionals in individuals with substance use disorders. (A mixed methods study)’ im Bereich der Anwendungs- oder klinische Forschung (inkl. Versorgungsepidemiologie) ausgezeichnet. Mit dem Wilhelm-Feuerlein-Forschungspreis werden alle zwei Jahre herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Forschung über substanzgebundene Abhängigkeiten prämiert. Der Preis ist mit je 4.000 € dotiert. Die eingereichten Arbeiten, welche von einem unabhängigen Kuratorium vergeben werden, entstammen dabei aus den Fachgebieten Psychotherapie, Psychosomatik, Psychiatrie, Neurologie, Psychologie, Biochemie, Neurobiologie, Pharmakologie sowie der Präventions- und Rehabilitationsforschung. Der Preis ist benannt nach einem der ersten und bis heute international führenden Experten für Alkoholismus und Suchtkrankheiten. Wilhelm Feuerlein († 2015) war zudem Gründungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Suchforschung und Suchttherapie (DG-Sucht).
- Preisträger Dr. Mathias Luderer (Mitte)
- Preisträgerin Sabine Hoffmann (Mitte)
Fotografien: Jasmin Marte.
Nachwuchs für die Suchtforschung und -medizin!
Die Deutsche Suchtstiftung freut sich, mit zwei Kongressstipendien Nachwuchswissenschaftler:innen unterstützen zu können!
Das Kongresstipendium dient der Förderung junger Kolleg:innen und ermöglich ihnen, ihre Abschlussarbeiten (Doktorarbeit, Masterarbeit) auf dem Deutschen Suchtkongress 2025 vorzustellen.
Wir sind gespannt auf die Vorträge, welche im Symposium der Nachwuchsgruppe der DG-Sucht am Dienstag, den 23.09.2025, auf dem Kongress präsentiert werden.
Open Hearts – Open Minds. Eine Initiative zur Entstigmatisierung von Suchterkrankungen.
Die Deutsche Suchstiftung ist stolz, gemeinsam mit weiteren Interessensvertretungen zur Entstigmatisierung von Suchterkrankungen beizutragen.
Als eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) umfasst „Open Hearts – Open Minds“ verschiedene öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, um das Thema Entstigmatisierung bei Behandelnden und in der Gesellschaft bewusster und greifbarer zu machen und damit Barrieren der Inanspruchnahme von Hilfen bei Betroffenen zu senken.
Das Manifest können Sie hier einsehen und unterzeichnen.
Unterstützung der Leitlinienüberarbeitung für Opioidbezogene Störungen
Die Deutsche Suchtstiftung unterstützt die Überarbeitung der S3-Leitlinien für Opioidbezogene Störungen.
Derzeit wird die neue Leitlinie begutachtet, eine Veröffentlichung ist für Juli 2025 geplant.
Opioidbezogene Störungen bringen sehr schwerwiegende Konsequenzen mit sich. Deutschlandweit sind geschätzt mehr als 200.000 Menschen betroffen. Die neue Leitlinie soll die Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Betroffene verbessern.
Suchtkongress 2025
Der Deutsche Suchtkongress findet dieses Jahr vom 22. September bis 24. September in Berlin statt.
Gemäß dem Kongress-Motto ‚Innovativ gemeinsame Wege gehen‘ unterstützt die Deutsche Suchtstiftung die DG-Sucht bei der Ausschreibung von Nachwuchs-Stipendien. Dies soll Jung-Wissenschaftler:innen die Möglichkeit geben, ihre Abschlussarbeit (zBsp. Bachelor oder Master) auf dem Kongress vorzustellen.


