
Die Vorstände der Deutschen Suchtstiftung, Prof. Dr. Falk Kiefer, Dr. Francesca Borlak, Prof. Dr. Jens Reimer (v.l.)
Zum September 2026 wurde Frau Dr. med. Francesca Borlak neu in den Vorstand der Deutschen Suchtstiftung berufen. Mit ihrer bisherigen Erfahrung in der Suchtmedizin und ihrer klinischen Tätigkeit bringt sie wichtige Perspektiven aus der Praxis in die Arbeit der Stiftung ein.
Mit ihrer Berufung tritt Dr. Borlak die Nachfolge des im Februar 2026 verstorbenen Gründungsvorstands Prof. Dr. med Stefan Bleich an. Prof. Bleich hat die Deutsche Suchtstiftung seit ihrer Gründung maßgeblich geprägt und sich mit großem Engagement für die Ziele und die Weiterentwicklung der Stiftung eingesetzt. Die Stiftung wird sein Wirken und seine Verdienste in dankbarer Erinnerung behalten.
Dr. Borlak ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und verfügt über umfassende Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen. In den vergangenen Jahren war sie als Chefärztin zweier Suchtfachkliniken im Raum Freiburg tätig. Seit Juli 2026 ist sie Chefärztin der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen und Psychotherapie an der LVR-Klinik Bonn.
Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sich Dr. Borlak auch in der Weiterentwicklung der Suchtmedizin. Derzeit ist sie beispielsweise an der Aktualisierung der S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie alkoholbezogener Störungen“ beteiligt.
Mit ihrem Engagement unterstützt Dr. Borlak die Ziele der Deutschen Suchtstiftung, die sich für die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen, eine bessere Versorgung suchtkranker Menschen sowie die Förderung von Forschung und innovativen Therapiekonzepten einsetzt.
Die Deutsche Suchtstiftung freut sich, mit Dr. Borlak eine ausgewiesene Expertin der Suchtmedizin für die Vorstandsarbeit gewonnen zu haben. Ihre Erfahrungen aus der klinischen Praxis und ihr Blick auf die zukünftige Entwicklung der Suchtmedizin sind eine wertvolle Ergänzung für die Arbeit der Stiftung.


